Golfclub Dillingen – die Nusser Alm

Luftaufnahme des Golfclubs Dillingen an der Donau

Willkommen auf der Nusser Alm

Wenn der PRECI-Charity-Cup zum Leben erwacht, dann hier: auf dem 9-Loch-Platz des Golfclubs Dillingen, eingebettet in die weite, sanft gewellte Landschaft des Donau-Rieds. Ein Platz, der niemanden ausschließt – flach genug, um ihn entspannt zu gehen, und taktisch reizvoll genug, um jeden Schlag zu einer kleinen Entscheidung zu machen. Genau dieser Charakter macht ihn zur idealen Bühne für ein Charity-Turnier, bei dem Golfer und Nichtgolfer gleichermaßen ihren Platz finden.

Eine Anlage, die zum Ankommen einlädt

Luftaufnahme der 9-Loch-Anlage des Golfclubs Dillingen
Vom ersten Abschlag bis zum letzten Putt begleitet Sie die Ruhe der Donau-Auen. Der Platz liegt nur einen Steinwurf von der Donau entfernt – wer über die Brücke Richtung Holzheim kommt, ist in wenigen Minuten mitten im Grün. Aus der Vogelperspektive zeigt sich, was den Reiz ausmacht: neun Bahnen, klar gezeichnet, umrahmt von Biotopen, Wasserläufen und alten Baumreihen. Kein überladenes Layout, sondern ein Platz, der seine Herausforderungen ehrlich zeigt – fair zu spielen und doch nie langweilig.

Luftbilder der Anlage

Die Wasser-Driving-Range – einzigartig in Deutschland

Abschlagmatten der Driving Range im Golfclub Dillingen
Das Herzstück für alle, die sich einspielen oder Golf zum ersten Mal ausprobieren: eine Driving Range, auf der die Bälle über das Wasser fliegen. Diese in Deutschland einmalige Anlage macht schon das Aufwärmen zum Erlebnis – und senkt für Einsteiger die Hemmschwelle spürbar. Beim PRECI-Charity-Cup ist sie der perfekte Ort, um vor der Runde locker zu werden oder beim Schnuppergolfen die ersten Schläge zu wagen.

Üben, bis es sitzt

Putting-Grün der Übungsanlage im Golfclub Dillingen
Putting-Grün, Chipping-Bereich und Übungsareale liegen direkt beieinander. Hier lässt sich das kurze Spiel verfeinern, bevor es auf die Runde geht – und genau hier findet auch der Non-Golfer Putting-Contest statt, bei dem Begleitpersonen und Gäste mitmachen können, ganz ohne Vorkenntnisse. So wird die Übungsanlage am Turniertag selbst zur kleinen Bühne.

Clubheim und Biergarten der Nusser Alm

Clubheim und Biergarten der Nusser Alm
Nach der Runde – oder mittendrin – ist die Nusser Alm der gesellige Mittelpunkt. Der Biergarten unter freiem Himmel, die Terrasse mit Blick über den Platz: Hier wird gegessen, angestoßen und über den längsten Drive des Tages gefachsimpelt. Beim PRECI-Charity-Cup ist dieser Ort weit mehr als Gastronomie – er ist der Treffpunkt, an dem aus Geschäftspartnern Tischnachbarn und aus einem Turniertag bleibende Erinnerungen werden.

Rund ums Clubheim

Ein Platz für alle

Chipping-Range im Golfclub Dillingen
Der Golfclub Dillingen lebt von seiner Offenheit: keine Aufnahmegebühr, kostenlose Leihschläger, freie Übungsmöglichkeiten und Schnupperkurse für Einsteiger. Diese Haltung passt perfekt zum Gedanken des PRECI-Charity-Cup – ein Tag, an dem Können willkommen ist, Neugier aber genauso. Wer mitmachen möchte, ist hier richtig: ob mit Handicap oder ohne, ob auf der Runde oder im Rahmenprogramm.

Die neun Bahnen im Detail

Jede Bahn erzählt ihre eigene Geschichte – vom freundlichen Auftakt bis zum dramatischen Finale. Erleben Sie die Runde Loch für Loch, mit Schema, Charakter und allen Eindrücken. Wundern Sie sich nicht, wenn viele Wasserhindernisse dargestellt und beschrieben werden. Durch die Lage im Donauries und zwischen Baggerseen sind dies meist Biotope mit Schilf und dichter Bepflanzung. Ein Schlag „ins Wasser“ bleibt es – der Ball ist verloren. Auch wenn man ein Biotop begehen dürfte, taucht der Ball im Schilf unter, wie sonst ins Wasser.


Schematische Darstellung der Bahn 1

Bahn 1 – Der freundliche Auftakt mit Zähnen

Par 3 · HCP 17/18 · Herren 110 m · Damen 100 m

Sie stehen am ersten Abschlag, die Runde beginnt. Vor Ihnen liegt ein kurzes Par 3, das Sie freundlich begrüßt – und doch gleich zeigt, dass der Platz seine Zähne hat. Greifen Sie die Fahne ruhig direkt an, denn hier ist ein Birdie zum Greifen nah. Die Ausgrenze hält sicheren Abstand, ein Par lässt sich also souverän spielen.

Doch Vorsicht: Das hohe Rough links und hinter dem Grün verzeiht keinen zu langen Schlag. Landen Sie im Bunker oder rechts davon, wird aus dem geplanten Par schnell ein Bogey – und der Platz zeigt Ihnen bereits am ersten Loch, wer hier die Regeln macht.

Das Grün: Es läuft von hinten nach vorne rechts. Wer das früh liest, legt den Grundstein für einen guten Start.

Kurz gesagt: Ein einladendes Auftaktloch mit echter Birdie-Chance – präzise gespielt ein Genuss, unkonzentriert der erste Stolperstein.

Eindrücke von Bahn 1

Schematische Darstellung der Bahn 2

Bahn 2 – Präzision über alles

Par 3 · HCP 11/12 · Herren 136 m · Damen 136 m

Vom Abschlag der Bahn 2 dürfen Sie die Fahne direkt angreifen – vorausgesetzt, Sie schätzen Ihre Schlagweite sicher ein. Denn hinter dem Loch wartet zunächst hohes Rough und dann sofort die Ausgrenze. Auch rechts kommt die Ausgrenze schnell ins Spiel und bestraft jeden Ball, der nach außen driftet.

Steckt die Fahne auf der linken Grünseite, werden die Bäume nicht nur zum optischen Problem. Sie verlangen Ihnen eine bewusste Entscheidung ab: mutig anspielen oder sicher die Grünmitte nehmen.

Das Grün: Es läuft von hinten links nach vorne rechts – ein Break, das gelesen werden will.

Kurz gesagt: Ein Präzisionsloch, das saubere Schlagweitenkontrolle belohnt und Ungenauigkeit hart bestraft.

Sonderwettbewerb auf dieser Bahn: Hier wird zusätzlich Nearest-to-the-Pin gewertet – wer den Ball am nächsten an die Fahne setzt, gewinnt. Das macht das Sponsoring genau dieser Bahn besonders wertvoll.
Eindrücke von Bahn 2

Schematische Darstellung der Bahn 3

Bahn 3 – Das lange Par 4 mit klarer Ideallinie

Par 4 · HCP 9/10 · Herren 302 m · Damen 267 m

Bahn 3 ist die einzige Par-4-Bahn der Runde und zugleich die längste – der ideale Schauplatz für den Longest Drive. Ihr erster Schlag entscheidet alles: Platzieren Sie den Ball möglichst rechts vom Telefonmasten, dann liegt das Grün frei vor Ihnen und lässt sich ohne weitere Hindernisse direkt angreifen. Achten Sie aber auf die Ausgrenze nahe der Drivezone – sie verzeiht keinen Ausreißer.

Liegen Sie links vom Masten, gehen Sie besser auf Nummer sicher und legen mit einem weiteren Schlag vor. Der direkte Angriff von links ist möglich, wird aber durch das Wasserhindernis links vor dem Grün zur echten Mutprobe. Auch hinter dem Grün lauert Wasser, und die Grünflanken fallen links und hinten steil ab.

Das Grün: Es läuft von hinten nach vorne, hat im hinteren Teil aber eine weiche Welle, die manchen Putt überraschend trägt.

Kurz gesagt: Ein strategisches Par 4 – Länge und Mut zahlen sich aus, Übermut wird nass.

Sonderwettbewerb auf dieser Bahn: Als längste Bahn ist sie die Bühne für den Longest Drive – wer den Ball am weitesten kontrolliert ins Fairway bringt, gewinnt. Das macht das Sponsoring dieser Bahn besonders wertvoll.
Eindrücke von Bahn 3

Schematische Darstellung der Bahn 4

Bahn 4 – Das schwerste Loch der Runde

Par 3 · HCP 1/2 · Herren 170 m · Damen 170 m

Willkommen am Königsloch: HCP 1/2 macht die Bahn 4 zur schwersten der gesamten Runde. Ein langes Par 3, das kurz vor dem Grün durch ein Wasserhindernis spürbar eingeengt wird. Der direkte Angriff ist möglich, verlangt aber einen langen und vor allem geraden Schlag – jeder Zentimeter Abweichung wird hier teuer.

Die Grünflanken sind tückisch: rechts fällt es steil ab in unspielbares Gestrüpp, links kann der Ball noch ins Wasser rollen. Beachten Sie unbedingt: Rechts und links der Spielbahn liegt Biotop – nach Regel 26 ist kein Spiel und kein Schlag aus dem Biotop erlaubt.

Das Grün: Eine kleine, schnelle Welle in der Mitte, der Lauf geht von rechts hinten nach links vorne.

Kurz gesagt: Das anspruchsvollste Loch der Runde – wer hier ein Par schreibt, hat sich jeden Applaus verdient.

Eindrücke von Bahn 4

Schematische Darstellung der Bahn 5

Bahn 5 – Das Wasser liebt Bälle

Par 3 · HCP 3/4 · Herren 175 m · Damen 161 m

Ein etwas tückischer Abschlag, besonders für Golfer mit geringerer Schlagweite. Das in die Spielbahn reichende Wasser liebt Bälle – und die Spielbahn selbst hängt beidseitig zum Wasser hin. Nicht mittig getroffene Schläge „verspringen“ schnell in die falsche Richtung.

Ein Direktangriff ist möglich. Landet der Ball aber etwas zu kurz vor dem rechten Grünrand, springt er Richtung Wasserhindernis rechts vom Grün. Sicherer ist das Anspiel auf die linke Grünseite – dafür müssen Sie anschließend ein Break sorgfältig lesen.

Das Grün: Eine leichte Welle teilt es in „vorne“ und „hinten“. Der tiefste Punkt liegt vorne rechts. Hinten fällt das Grün sehr steil ab.

Kurz gesagt: Ein Wasserloch mit Köpfchen – wer die linke Seite wählt und das Break liest, bleibt trocken.

Eindrücke von Bahn 5

Schematische Darstellung der Bahn 6

Bahn 6 – Das Birdie-Loch

Par 3 · HCP 13/14 · Herren 145 m · Damen 145 m

Dieses Par 3 verlangt vor allem eine sichere Schlägerwahl. Sind Sie zu lang, geht es hinten unweigerlich hinunter ins Unspielbare. Sind Sie zu kurz, bleibt der Ball in der vorne steil ansteigenden Grünflanke hängen. Der Bunker links kommt dagegen nur selten ins Spiel.

Treffen Sie die richtige Länge, wird die Bahn 6 zum Freund: Hier werden sehr gerne Birdies gespielt. Ein solides kurzes Spiel und ein einfaches, eher flaches Grün machen es Ihnen leicht. Die Spielbahn öffnet sich nach hinten und stellt auch für den Kopf kein Problem dar.

Das Grün: Nur im vorderen Bereich einige kleine Wellen, die lediglich bei nassem Wetter den Ball ins Schlingern bringen.

Kurz gesagt: Das gutmütigste Birdie-Loch der Runde – richtige Schlägerwahl, und der Punkt gehört Ihnen.

Eindrücke von Bahn 6

Schematische Darstellung der Bahn 7

Bahn 7 – Gutmütig, aber lang

Par 3 · HCP 7/8 · Herren 174 m · Damen 149 m

Ein gutmütiges Loch – zwar ein sehr langes Par 3, doch mit einem soliden langen Abschlag ist hier zumindest ein Bogey gut zu meistern. Ein Par gelingt Ihnen mit einem langen Schlag direkt auf das ansteigende Grün; als Alternative bleibt ein guter Chip.

Einige Fahnenpositionen können das kurze Spiel allerdings mächtig erschweren. Steckt die Fahne rechts, spielen Sie den Abschlag gerade. Steht die Fahne links, halten Sie sich rechts – das Wasser ist hier zu gefährlich, um es herauszufordern.

Das Grün: Im oberen und hinteren Teil flach, kippt es nach vorne links stark ab.

Kurz gesagt: Ein langes, faires Loch – mit Länge vom Tee und Respekt vor dem Wasser bleibt der Score freundlich.

Eindrücke von Bahn 7

Schematische Darstellung der Bahn 8

Bahn 8 – Hochs, Tiefs und das Auto

Par 3 · HCP 15/16 · Herren 111 m · Damen 111 m

An diesem Loch haben sich schon die schönsten Hochs und bittersten Tiefs abgespielt. Von Hole-in-One bis Doppel-Par und mehr wurde hier alles gespielt. Nach sieben Löchern mit kurzen Annäherungen oder direktem Griff zum Putter kommt nun eine Entfernung, die Sie auf der bisherigen Runde vermutlich noch nie gespielt haben – kurz, aber mit erhöhtem Abschlag und einem Grün, das von vier Bunkern bewacht wird.

Hat der Ball das Grün erreicht, sorgt es zusätzlich für Spannung: Viele kleine und starke Wellen beeinflussen Ihren Ball auf dem Weg zum Loch.

Das Grün: Es läuft von rechts hinten nach links vorne und rechts vorne – oft ist die Fahne kurz gesteckt.

Kurz gesagt: Das spektakulärste Loch der Runde – ein einziger perfekter Schlag kann hier ein Auto bedeuten.

Sonderwettbewerb auf dieser Bahn: Hier findet das Hole-in-One statt – wer den Ball mit einem Schlag direkt ins Loch spielt, gewinnt ein Auto. Das macht das Sponsoring genau dieser Bahn besonders wertvoll.
Eindrücke von Bahn 8

Schematische Darstellung der Bahn 9

Bahn 9 – Das große Finale

Par 3 · HCP 5/6 · Herren 164 m · Damen 157 m

Das Finale. Tiefe Bunker rechts und links, hinten tiefes Rough und meistens Gegenwind – die Bahn 9 fordert Sie ein letztes Mal mit allem, was sie hat. Dazu kommt ein stark onduliertes, steil aufsteigendes Grün, das jede Unaufmerksamkeit bestraft.

Ob Sie das Grün direkt anspielen oder lieber chippen, bleibt Ihnen überlassen – denn erst beim zweiten Schlag wissen Sie, wo der Ball für den finalen Putt liegen sollte. Zwei Wellen teilen das Grün in drei Bereiche: rechts, links und hinten. Gelingt Ihnen hier ein langer Putt, werden Sie noch lange an ihn denken.

Das Grün: Dreigeteilt – hinten, links und rechts – steil aufsteigend und stark onduliert.

Kurz gesagt: Ein würdiger Abschluss mit Drama-Potenzial – das Loch, an dem Runden gewonnen und verloren werden.

Eindrücke von Bahn 9

Gut zu wissen: die Platzregeln

Damit Ihre Runde fair und reibungslos verläuft, gelten auf der gesamten Anlage die folgenden Platzregeln:

Platzregeln im Überblick

Damit Ihre Runde fair und reibungslos verläuft, gelten auf der gesamten Anlage die folgenden Platzregeln. Im Zweifel entscheiden die am schwarzen Brett ausgehängten Tages- und Sonderplatzregeln.

Ausgrenzen (Regel 27)

Ausgrenzen sind durch weiße Pfosten gekennzeichnet.

Wasserhindernisse (Regel 26)

Seitliche Wasserhindernisse sind durch rote Pfähle gekennzeichnet.

Biotope

Biotope sind durch rot-grüne Pfosten gekennzeichnet. Diese Bereiche dürfen nicht betreten und nicht bespielt werden. Liegt der Ball im Biotop, ist nach Regel 26 zu verfahren.

Boden in Ausbesserung (Regel 25)

Gekennzeichnet durch blaue Pfosten und/oder weiße Linien bzw. Einkreisungen. Alle Flächen mit Junganpflanzungen gelten als Boden in Ausbesserung. Hier muss Erleichterung in Anspruch genommen werden.

Hemmnisse (Regel 24)

Unbewegliche Hemmnisse (Regel 24-2) sind zusätzlich: alle Brücken sowie Straßen und Wege mit künstlicher Oberfläche, alle Sprengwasserauslässe (Beregnerköpfe) und Drainagen sowie alle Entfernungspfosten und roten Pfosten.

Bewegliche Hemmnisse (Regel 24-1) dürfen entfernt werden. Dazu zählen auch Steine im Bunker.

Telefonmast und -leitung

Trifft ein Ball einen Telefonmast oder eine Telefonleitung, muss der Schlag straflos wiederholt werden.

Strafe für Verstoß gegen Platzregeln
  • Zählspiel: zwei Strafschläge
  • Lochspiel: Lochverlust
Entfernungsmarkierungen
  • 50 m bis Grünanfang: gelber Pfosten mit einem roten Ring
  • 100 m bis Grünanfang: gelber Pfosten mit zwei roten Ringen
  • 150 m bis Grünanfang: gelber Pfosten mit drei roten Ringen
Besondere Hinweise

Entlang der Spielbahnen 2 und 3 ist es verboten, die landwirtschaftlichen Flächen jenseits der Ausgrenze zu betreten.

Bei Missachtung von Schildern mit Hinweisen und Anweisungen auf der gesamten Anlage droht eine Clubstrafe. Tages- und Sonderplatzregeln sowie Wettspielbedingungen und Etikette sind am schwarzen Brett einzusehen.