PRECI Stableford-Rechner

Vorgabe-/Ergebnisrechner

Anleitung & Erklärung

Auf einen Blick

Beim Stableford-Spiel sammelt man pro Loch Punkte, statt nur Schläge zu zählen. Wie viele Punkte ein Ergebnis wert ist, hängt davon ab, wie schwer der Platz ist und wie gut man spielt – beides wird über das Handicap ausgeglichen. Dieser Rechner nimmt einem die gesamte Rechnerei ab: Man trägt die Schläge je Loch ein und erhält die Punktzahl. Ohne Anmeldung gibt man die Kennzahlen des Platzes selbst ein; angemeldet greift man auf die gespeicherten Golfplätze (read-only) zu und führt seine eigene Historie.

Eingabe – Schritt für Schritt

  • Platz (oben): In das Feld tippt man einen Teil des Platznamens; bei angemeldeten Nutzern erscheinen darunter die passenden Plätze aus der gemeinsamen Datenbank zur Auswahl. Ist eine Online-Datenbank verbunden, steht zusätzlich Erweiterte Suche bereit, die einen gefundenen Platz in die Felder übernimmt. Wird kein Platz gefunden, gibt man die Werte einfach manuell ein.
  • Runde, Geschlecht, Abschlag (Farbe): Nach der Platzwahl wählt man nacheinander diese drei Angaben. Es werden jeweils nur die Möglichkeiten angeboten, die für den Platz wirklich hinterlegt sind. Sobald die Angaben eindeutig auf einen Datensatz führen, werden dessen Werte automatisch übernommen – bei manchen Plätzen genügt schon das Geschlecht (z. B. wenn Gelb für Herren und Rot für Damen feststeht).
  • Course Rating, Slope, Par-Summe: Diese drei Platz-Kennzahlen erscheinen nach der Auswahl automatisch und sind dann gesperrt. Ohne Anmeldung gibt man sie selbst ein – sie stehen auf der Scorecard des Platzes. Course Rating beschreibt die Schwierigkeit für einen sehr guten Golfer, Slope (55–155, neutral 113) die für einen durchschnittlichen, und die Par-Summe die Soll-Schläge der Runde.
  • Spielform: Die Art des Wettspiels (z. B. Einzel-Stableford). Für den PRECI-Charity-Cup gibt es eigene Einträge (Runde A und Runde B). Die Spielform legt fest, wie viel der Vorgabe angerechnet wird – siehe Allowance.
  • Allowance: Der Vorgabe-Anteil je Spielform wird automatisch gesetzt (DGV-/WHS-Vorgabewert) und ist normalerweise ausgeblendet. Wer ihn ausnahmsweise ändern möchte, klappt „Allowance manuell anpassen“ auf. Was die Allowance bedeutet, steht im Wiki.
  • Runde (Spieldaten): Ob 18 Löcher oder eine 9-Loch-Hälfte gewertet werden. Bei einem gewählten Datenbank-Platz ergibt sich das aus dem Datensatz.
  • Handicap-Index: Die persönliche Spielstärke-Kennzahl des Golfers (z. B. 18,4). Sie ist platzunabhängig und wird hier in eine konkrete Vorgabe umgerechnet. Sehr gute Spieler haben ein „Plus-Handicap“, das als negative Zahl eingetragen wird.
  • Spieler: Der Name des Golfers (bei Anmeldung schon ausgefüllt).
  • Datum: Wann gespielt wurde – relevant, wenn das Ergebnis gespeichert wird.
  • Scorecard-Tabelle (je Loch): Die Tabelle zeigt alle Spalten nebeneinander: Loch, Par, Vorgabenverteilung, Schläge sowie die Ergebnisspalten Vorgabe, Netto und Punkte. Par und Vorgabenverteilung kommen bei einem Datenbank-Platz automatisch und sind gesperrt; bei manueller Eingabe sind sie leer und Pflicht. Einzutragen sind die Schläge je Loch (tatsächlich benötigt). Leer lassen heißt: Loch gestrichen, 0 Punkte. Die Ergebnisspalten sind gesperrt und werden erst beim Berechnen gefüllt; darunter stehen die Summen (Schläge, Netto, Punkte) und das HCP-Ergebnis (Course/Playing Handicap).
  • In Historie speichern (Kontrollkästchen, nur angemeldet): Steht vor dem Berechnen-Knopf und ist standardmäßig aktiv. Ist es angehakt, wird das Ergebnis beim Berechnen automatisch gespeichert – einen eigenen Speichern-Knopf gibt es nicht.

Ausgabe – das erhält man

  • Oben im Ergebnis stehen Platz und Spieler, damit klar ist, worauf sich die Zahlen beziehen.
  • Course Handicap: Die persönliche Spielstärke, umgerechnet auf genau diesen Platz – wie viele Vorgabeschläge einem hier insgesamt zustehen.
  • Playing Handicap: Das Course Handicap nach Anwendung der Allowance – die Schläge, die im Wettspiel tatsächlich gutgeschrieben werden.
  • Vorgabeschläge, Netto und Punkte je Loch: erscheinen direkt in der Scorecard-Tabelle; darunter die Summen und das HCP-Ergebnis.
  • Netto gesamt und Brutto gesamt der Runde.
  • Stableford-Punkte gesamt sowie die Zahl der Löcher mit 0 Punkten.
  • Die vollständige Scorecard der Runde, zusätzlich als CSV-Datei und als Druckansicht.

Tipps & Tricks

  • Warum anmelden? Angemeldet nutzt man die gemeinsame Platzdatenbank, statt die Kennzahlen jedes Platzes von Hand einzutippen – Platz auswählen genügt, alle Werte erscheinen automatisch. Außerdem lassen sich Ergebnisse speichern und im Verlauf (Historie) verfolgen, fehlerhafte Plätze korrigieren und neue Plätze für alle beitragen. Ohne Anmeldung funktioniert der Rechner ebenfalls, dann jedoch mit manueller Eingabe der Platzwerte und ohne Speicherung.
  • Gibt man die Platzwerte manuell ein, übernimmt das System sie beim Berechnen automatisch in die Platzdatenbank – angemeldet direkt, ohne Anmeldung als Vorschlag zur Prüfung. So wächst die gemeinsame Datenbank im Hintergrund, ohne Mehraufwand.
  • Fällt bei einem gewählten Platz auf, dass die Werte falsch sind, kann man über „Korrektur vorschlagen“ eine Berichtigung mit Foto der Scorecard einreichen.
  • Pflicht für die Berechnung sind die Platzwerte (Course Rating, Slope, Par mit Lochdaten) und der Handicap-Index. Der Spielername ist freiwillig.
  • Ist ein Platz aus der Datenbank gewählt, sind seine Werte gesperrt. Für einen neuen Platz gibt man Name, Abschlag (Farbe), Geschlecht und die Platzwerte einfach manuell ein – beim Berechnen werden sie übernommen.

Historie (Login erforderlich)

Anleitung & Erklärung

Auf einen Blick

Dieser Bereich ist das persönliche Archiv: Er zeigt die früher gespeicherten Runden und die Entwicklung der eigenen Vorgabe über die Zeit. So lässt sich nachvollziehen, ob man sich verbessert. Eine Anmeldung ist nötig; gefüllt wird das Archiv automatisch aus dem Rechner.

Eingabe – Schritt für Schritt

  • In diesem Bereich gibt man nichts direkt ein.
  • Die Einträge entstehen im Rechner: Ist dort beim Berechnen das Kontrollkästchen „In Historie speichern“ aktiv, werden die Runde und die berechnete Vorgabe automatisch hier abgelegt.

Ausgabe – das erhält man

Tipps & Tricks

  • Warum anmelden? Nur angemeldet werden Ergebnisse überhaupt gespeichert und hier sichtbar. Damit lässt sich die eigene Entwicklung über Wochen und Monate verfolgen. Ohne Anmeldung gibt es keine Historie.
  • Damit die Vorgabe-Entwicklung lückenlos bleibt, im Rechner das Kontrollkästchen „In Historie speichern“ aktiviert lassen (es ist standardmäßig an).
  • Nicht mehr benötigte Einträge lassen sich hier einzeln entfernen.

Dieser Bereich erfordert eine Anmeldung über PRECI MagicLink.

Wiki – Begriffe & Abkürzungen

Nachschlagewerk zu allen in den Anleitungen verwendeten Fachbegriffen. Die verlinkten Begriffe oben führen hierher.

Stableford
Eine Zählweise, bei der es pro Loch Punkte gibt – je besser das Ergebnis im Verhältnis zur Soll-Schlagzahl, desto mehr. Ein Netto-Par bringt 2 Punkte, ein Schlag besser (Birdie) 3, ein Schlag schlechter (Bogey) 1; ab zwei Schlägen über Par gibt es 0. Gewertet wird die Summe aller Punkte. Vorteil: Ein einzelnes schlechtes Loch ruiniert nicht die ganze Runde, weil es schlicht 0 Punkte bringt statt vieler Zählschläge.
Handicap / Handicap-Index
Eine Kennzahl für die Spielstärke eines Golfers. Sie ermöglicht, dass unterschiedlich starke Spieler fair gegeneinander antreten: Der schwächere bekommt Vorgabeschläge gutgeschrieben. Der Index selbst ist platzunabhängig und wird auf jedem Platz erst in eine konkrete Schlagzahl umgerechnet. Sehr gute Spieler haben ein „Plus-Handicap“ (besser als 0), das als negative Zahl geführt wird.
Course Rating (CR)
Eine Zahl auf der Scorecard, die angibt, wie viele Schläge ein sehr guter Golfer (Handicap 0) auf dem Platz erwartungsgemäß benötigt. Sie beschreibt die Grundschwierigkeit des Platzes und fließt in die Vorgabe-Berechnung ein.
Slope
Eine Zahl zwischen 55 und 155, die ausdrückt, wie viel schwerer ein Platz für einen durchschnittlichen Spieler ist als für einen sehr guten. Je höher der Wert, desto mehr Vorgabe erhält der schwächere Spieler. 113 gilt als neutraler Standard. Steht auf der Scorecard.
Par
Die festgelegte Soll-Schlagzahl – für ein einzelnes Loch oder für die ganze Runde. Sie gibt an, wie viele Schläge ein sehr guter Spieler dort braucht (typisch 3, 4 oder 5 je Loch; in Summe oft 72 über 18 Löcher).
Vorgabenverteilung (Stroke-Index)
Eine Rangzahl von 1 bis 18, die die Löcher nach Schwierigkeit ordnet (1 = schwerstes Loch). Sie legt fest, in welcher Reihenfolge die zustehenden Vorgabeschläge auf die Löcher verteilt werden: Das schwerste Loch bekommt den ersten Schlag, dann das zweitschwerste und so weiter.
Course Handicap (Platzvorgabe)
Die persönliche Spielstärke, umgerechnet auf einen konkreten Platz und Abschlag – also wie viele Vorgabeschläge einem auf diesem Platz insgesamt zustehen. Berechnet aus dem Handicap-Index sowie Slope, Course Rating und Par des Platzes.
Playing Handicap (Spielvorgabe)
Die Schlagzahl, die im konkreten Wettspiel tatsächlich gutgeschrieben wird. Sie entsteht, indem man auf das Course Handicap die Allowance der jeweiligen Spielform anwendet.
Allowance
Ein Prozentsatz, mit dem die Vorgabe je nach Spielform gewichtet wird (im Einzel-Stableford meist 95 %). Hintergrund: Verschiedene Wettspielarten begünstigen Vorgabe unterschiedlich stark; die Allowance gleicht das aus, damit alle faire Chancen haben.
Brutto
Die Zahl der Schläge, die man wirklich gebraucht hat – ohne jede Anrechnung von Vorgabeschlägen. Das „rohe“ Ergebnis.
Netto
Das Ergebnis nach Abzug der zustehenden Vorgabeschläge vom Brutto. Auf dieser Grundlage werden die Stableford-Punkte berechnet, sodass die Spielstärke ausgeglichen wird.
Scorecard
Die Zählkarte eines Platzes. Sie führt für jedes Loch das Par und den Stroke-Index auf und nennt die Platzwerte Course Rating, Slope und Par-Summe. Aus ihr stammen alle Kennzahlen, die man in den Rechner einträgt.
Leaderboard
Die Rangliste eines Turniers, sortiert nach erreichten Stableford-Punkten.
Stechverfahren (Stechen)
Ein festes Verfahren, das bei Punktgleichheit über die bessere Platzierung entscheidet. Verglichen werden nacheinander die zweite Runden-Hälfte (Löcher 10–18), die letzten 6 Löcher, die letzten 3 und zuletzt das 18. Loch – so ergibt sich immer eine eindeutige Reihenfolge.