Hier finden Sie alle Formate, Regeln und Wertungen auf einen Blick. Das System ist bewusst fair, einfach und sportlich vergleichbar aufgebaut: zwei getrennte 9-Loch-Runden nacheinander, klare Handicap-Logik, saubere Sonderwertungen und eine einfache Trennung unterschiedlicher Spielstärken. So entsteht ein Turnier, das ambitionierten Golfern ebenso passt wie Teams mit gemischtem Niveau. Genau das macht das Format auch für Kundenkontakte stark: sportlich, entspannt und für Nichtgolfer leicht nachvollziehbar.
Wichtig vorab: Die Eventwertung ist grundsätzlich nicht vorgabewirksam. Es gibt also keinen Handicap-Druck. Trotzdem muss jeder Teilnehmer bei der Registrierung sein Handicap angeben. Das ist zwingend nötig für die richtige Einteilung, für faire Gruppen und als Schutz vor Überbuchung.
Die sportliche Grundstruktur

Gespielt werden zwei sequenzielle 9-Loch-Runden. Sie laufen also nicht parallel, weil auf einem 9-Loch-Platz gespielt wird. Erst Runde A, danach Runde B. So bleibt der Ablauf klar, der Platz entlastet und die Vergleichbarkeit hoch.
- Runde A: Florida Scramble als Teamformat
- Runde B: Stableford als Einzelwertung
- Startform: Kanonenstart
- Kapazität pro Runde: maximal 36 aktive Spieler
- Flight-Struktur: 9 Flights à 4 Spieler
- Gesamtkapazität: 72 Golfer über beide Runden
Diese Struktur hat einen klaren Vorteil: Sie verbindet Teambuilding mit sportlicher Einzelwertung. In Runde A steht das gemeinsame Spiel im Vordergrund. In Runde B zählt die eigene Leistung. So kann jede Gruppe den Tag passend nutzen: locker im Team starten, danach im Einzel konzentriert angreifen.
Auch für Begleitpersonen und Nichtgolfer ist das gut: Das Format ist leicht zu verstehen, die Aktionen auf dem Platz sind klar verteilt und spannende Bereiche wie Bahn 2, Bahn 3 und Bahn 8 lassen sich gut verfolgen. Damit wird das Event nicht nur sportlich, sondern auch als gemeinsames Erlebnis stark.
Die genauen Startzeiten und organisatorischen Details werden in der offiziellen Ausschreibung der Spielleitung veröffentlicht. Diese Ausschreibung ist verbindlich.
Runde A – Florida Scramble und Team-Handicap-Berechnung
Runde A ist ein Florida Scramble. Dieses Format ist besonders einsteigerfreundlich, fördert den Teamgedanken und sorgt für ein flüssiges Spiel. Es passt vor allem zu Spielern im Bereich HCP 36 bis 54, kann aber auch gemischte Teams gut zusammenbringen.
So funktioniert die Florida Scramble Regel
- Alle Spieler eines Teams schlagen an jedem Loch ab.
- Danach wird der beste Ball ausgewählt.
- Von dieser Stelle spielen alle Teammitglieder weiter.
- Das wird wiederholt, bis der Ball eingelocht ist.
Das Tempo bleibt hoch, weil das Team immer von der besten Position weiterspielt. Gleichzeitig bleibt es fair, weil nicht nur ein starker Spieler alles trägt.
Minimum-Drive-Regel
Damit jedes Teammitglied wirklich eingebunden ist, gilt eine klare Vorgabe: Mindestens zwei eigene Abschläge pro Spieler müssen im Verlauf der Runde genutzt werden. Diese Regel verhindert, dass nur die längsten oder sichersten Drives zählen, und stärkt die sportliche Balance im Team.
Team-Handicap Formel
Für die Teamwertung wird ein gemeinsames Team-Handicap berechnet. Dabei werden die vier Handicaps im Team unterschiedlich gewichtet:
bester Spieler x 0,33 + zweitbester x 0,28 + drittbester x 0,23 + viertbester x 0,16
Die Team-Handicap Formel sorgt dafür, dass starke und schwächere Spieler fair zusammenwirken. Gute Spieler bringen Stabilität, höhere Handicaps bleiben sinnvoll eingebunden. Genau das macht den Florida Scramble für Firmen, Captains und gemischte Gruppen so attraktiv.
Wichtiger Hinweis zur Vorgabe
Im Florida Scramble ist keine RPR möglich. Runde A ist also nicht handicap-relevant. Das ist bewusst so gewählt: Teamspiel soll Spaß machen, Druck rausnehmen und allen einen guten Einstieg in den Tag geben.
Runde B – Taktisches Stableford und optionale RPR
Runde B ist die sportlichere Einzelrunde. Gespielt wird als Stableford Einzelwertung. Dieses Format richtet sich vor allem an Spieler mit HCP besser 36, ist zeiteffizient und belohnt kluge Entscheidungen Loch für Loch.
Warum Stableford gut passt
Stableford ist ideal, wenn Leistung vergleichbar bleiben soll, ohne dass eine schwache Bahn sofort die ganze Runde zerstört. Jeder Spieler sammelt Punkte je Loch. Das hält die Runde dynamisch und taktisch. Mehr zum offiziellen Stableford-System bietet die R&A-Regelgrundlage zum Golfen.
- Einzelwertung: Jeder spielt für sein eigenes Ergebnis.
- Netto-Wertung möglich: Unterschiedliche Spielstärken bleiben vergleichbar.
- Zeiteffizient: Das Format passt gut in einen kompakten Eventrahmen.
Damit ergänzt Runde B den Florida Scramble sehr gut. Erst steht das Team im Mittelpunkt, danach die eigene Form. Diese Kombination macht den Wettbewerb niedrigschwellig und gleichzeitig sportlich ernst zu nehmen.
Optionale RPR auf Wunsch
In Runde B kann auf Wunsch eine Registered Private Round (RPR) gespielt werden. Das ist optional und nur möglich, wenn Club und Spielleitung dies freigeben. Damit gibt es echte Wahlfreiheit:
- Wer ohne Vorgabedruck spielen will, bleibt in der normalen Eventwertung.
- Wer eine handicap-relevante Runde wünscht, kann Runde B als RPR nutzen, sofern die Freigabe vorliegt.
Wichtig ist die Trennung: Die Eventwertung selbst ist generell nicht vorgabewirksam. Eine handicap-relevante Wertung ist nur in Runde B und nur als ausdrücklich freigegebene RPR möglich.
Die Sonderwettbewerbe auf dem Platz
Neben den Hauptwertungen gibt es drei Sonderwertungen Golf, die zusätzliche Spannung auf ausgewählten Platzbereichen schaffen. Sie sind leicht verständlich, publikumsnah und auch für Nichtgolfer gut zu verfolgen.
Nearest to the Pin auf Bahn 8
- Bahn: 8
- Bahntyp: Par 3
- Bedingung: Der Ball muss auf dem Grün liegen
- Wertung: Damen und Herren getrennt
- Preis: Wanderpokal
Hier zählt Präzision. Gemessen wird der Ball, der nach dem Abschlag am nächsten zur Fahne liegt. Nur Bälle auf dem Grün kommen in die Wertung.
Longest Drive auf Bahn 3
- Bahn: 3
- Bedingung: Der Ball muss auf dem Fairway liegen
- Wertung: Damen und Herren getrennt
- Preis: Wanderpokal
Hier zählt Länge, aber nur mit Kontrolle. Ein weiter Ball außerhalb des Fairways zählt nicht. Das macht die Wertung fair und sportlich sauber.
Hole-in-One auf Bahn 2
- Bahn: 2
- Bedingung: Vom Abschlag direkt ins Loch
- Wertung: Damen und Herren gemeinsam
- Preis: Wanderpokal und Sachpreis Auto
Das ist die spektakulärste Sonderwertung des Tages. Nur ein direkt eingelochter Abschlag zählt. Die gemeinsame Wertung von Damen und Herren unterstreicht den Eventcharakter dieser besonderen Chance.
Alle Details zu Messung, Dokumentation und Anerkennung werden durch die Spielleitung in der offiziellen Ausschreibung geregelt. Die allgemeinen Golfregeln werden durch diese Sonderwertungen nicht außer Kraft gesetzt.
Mulligan-Regelung für Spaß und Fairness
Als Erlebniselement gibt es die Möglichkeit, einen Mulligan zu kaufen. Ein Mulligan ist eine straffreie Schlagwiederholung. Die Kennzeichnung erfolgt über Klebepunkte.
- Maximal 1 Mulligan pro Person
- Preis: 10 Euro
- Kaufzeitpunkt: spätestens vor der Runde
Die Idee dahinter ist einfach: ein kleiner Spaßfaktor, ohne das Spielsystem zu kippen. Weil die Anzahl streng begrenzt ist, bleibt der sportliche Charakter erhalten.
Wichtige Ausnahme für RPR-Spieler
Wer Runde B als RPR spielt, darf keinen Mulligan verwenden. Hier gilt streng: Für RPR-Spieler sind Mulligans verboten. Das ist nötig, damit eine handicap-relevante Runde regelkonform bleibt.
So wird Fairness auf zwei Ebenen gesichert: lockerer Spielspaß für den Eventrahmen und klare Regelstrenge dort, wo eine vorgaberelevante Runde gewünscht ist.
Warum dieses System gut funktioniert
- Fair: Team- und Einzelwertung sind sauber getrennt.
- Niedrigschwellig: Runde A holt auch weniger erfahrene Spieler gut ab.
- Sportlich: Runde B bietet echten Einzelanspruch.
- Flexibel: Wahlfreiheit zwischen entspannter Eventrunde und optionaler RPR.
- Kommunikativ: Ideal für Teambuilding und entspannte Kundenkontakte.
- Erlebbar: Sonderwertungen und klare Platzbereiche machen das Event auch für Nichtgolfer attraktiv.
Wer teilnehmen möchte, sollte bei der Anmeldung sein Handicap vollständig und korrekt angeben. Nur so sind sinnvolle Flights, faire Wertungen und eine saubere Kapazitätsplanung möglich.
Die Flights werden bewusst gemischt zusammengestellt – so entstehen neue Kontakte über Unternehmensgrenzen hinweg. Nutzt ein Unternehmen den Tag gezielt als Kundenevent oder Incentive (etwa mit einer VIP-Zelt-Nutzung), kann die Flight-Organisation darauf abgestimmt werden. Die Zulassung erfolgt nach manueller Prüfung; rechtlich verbindlich sind die Teilnahmebedingungen.
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