Wie wir den Golfclub Dillingen fanden

Wir suchten keinen Prestigeplatz. Wir suchten den richtigen – und fanden ihn dort, wo sich niemand für etwas Besseres hält.

Ein Charity-Event ist nur so einladend wie der Ort, an dem es stattfindet. Deshalb war die Wahl des Golfplatzes für uns alles andere als eine Nebensache – sie war eine Werteentscheidung.

Der Club, der uns abschreckte

Wir lernten zuerst einen Golfclub kennen, in dem sich Gruppen voneinander abgrenzten – weil sie meinten, etwas Besseres zu sein. Die Kriterien waren vorwiegend materiell: das Auto auf dem Parkplatz, die Marke des Bags, der richtige Name. Wer nicht ins Bild passte, spürte die kühle Schulter, ohne dass es jemand hätte aussprechen müssen.

Genau das ist das Gegenteil von dem, wofür der PRECI-Charity-Cup steht. Ein Tag, der verbinden soll, kann nicht an einem Ort beginnen, der trennt. Also haben wir weitergesucht.

Was wir stattdessen suchten

Wir wollten einen Ort, der offen ist, integrativ, mit echter Willkommenskultur. Keinen Handicap-Zwang, keine Statusschau. Einen Platz, an dem sich ein blutiger Anfänger genauso willkommen fühlt wie ein geübter Spieler – und an dem die Familie selbstverständlich dazugehört.

Gefunden in Dillingen, der Nusser Alm

Gefunden haben wir das im Golfclub Dillingen. Man muss gar nicht viel interpretieren – der Club beschreibt sich am besten mit seinen eigenen Worten:

„Kommen und spielen.“ – „Der Sport für die ganze Familie.“ – „Gemeinsam Spass haben.“ – „Ideal für Einsteiger.“

Lockerheit, Offenheit, Gastfreundschaft, kostenloses Schnuppern, kein Aufnahme-Hickhack, kein Handicap-Zwang. Natürlich gibt es auch hier Wohlsituierte – aber sie hängen es nicht raus. Genau diese Selbstverständlichkeit hat uns überzeugt: Hier zählt, dass man da ist, nicht, womit man vorgefahren ist. Die sportliche Note kommt ebenso nicht zu kurz, denn ein gutes Handicap ist ebenso wenig Ausgrenzung wie Anfänger zu sein.

Ein Inhaber, der persönlich dahintersteht

Und noch etwas passt, das man von außen nicht sofort sieht: Dillingen ist kein anonymer Verein, sondern eine mittelständische GmbH. Der Inhaber steht persönlich hinter dem Konzept – so, wie es sich im Mittelstand gehört. Da ist jemand, der mit seinem Namen für die Offenheit seines Clubs einsteht, nicht ein Gremium, das Zuständigkeiten verwaltet. Gleiche Haltung, gleiche Augenhöhe – besser konnte es für uns nicht passen.

Warum der Ort den Charakter prägt

Ein Veranstaltungsort ist nie neutral. Er entscheidet mit, ob ein Event verbindet oder ausgrenzt, ob sich Gäste öffnen oder zurückhalten. Wir hätten einen Prestigeplatz wählen können, der auf der Einladung gut aussieht. Wir haben stattdessen den Ort gewählt, der zu unseren Werten passt (und auch gut aussieht) – denn das Menschliche kommt zuerst, auch bei der Adresse.

Was bleibt

  • Der Ort ist eine Aussage. Er prägt den Charakter eines Events, bevor das erste Wort gesprochen ist.
  • Willkommenskultur schlägt Prestige. Ein Platz, der einlädt, ist mehr wert als einer, der beeindruckt.
  • Augenhöhe erkennt man am Inhaber. Wer persönlich für sein Haus einsteht, meint es ernst. Mittelstandstypisch.

Kernbotschaft: Den richtigen Ort erkennt man nicht am Prestige, sondern an der Willkommenskultur.

Lernen Sie unsere Bühne kennen:
Golfclub Dillingen – die Nusser Alm

Warum bei uns überhaupt das Menschliche über dem Formalen steht, lesen Sie hier: Das Menschliche über dem Formalen.

— Horst

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