Tour-Bags für die Präzisen und die Langen

Zwei Wertungen, über die am Abend noch geredet wird: der genaueste und der weiteste des Tages.

Beide Sonderwertungen werden getrennt für Damen und Herren ausgespielt. Vier Siege, vier Preise – und zwar nicht nur Urkunde und Pokal, sondern jedes Mal ein PRECI-Charity-Cup Tour-Cartbag.

Nearest to the Pin – Bahn 8

Weiß-schwarzer Cartbag des PRECI-Charity-Cup mit gesticktem Logo auf der Fronttasche
Das Tour-Cartbag in Weiß und Schwarz, mit Cup-Logo auf der Cooler-Fronttasche.

Die Aufgabe ist einfach zu beschreiben und schwer zu erfüllen: Auf 111 Metern den Ball so nah wie möglich an die Fahne setzen. Gewertet wird nur, wer das Grün trifft – wer daneben liegt, ist raus, egal wie knapp.

Bahn 8 macht es unbequem, aber nicht unfair: vier Bunker verteidigen das Grün, Wasser gibt es hier keines. Das verändert den Charakter des Schlags. Es geht nicht um Mut, sondern um Kontrolle – wer den Ball hoch anspielt und schnell zum Stehen bringt, kommt nah heran. Wer zu defensiv spielt, bleibt kurz und liegt im Sand.

Ein Maßband liegt am Grün. Der jeweils beste Abstand bei Damen und Herren wird über den ganzen Tag geführt und am Ende ausgemessen.

Wie man Nearest to the Pin tatsächlich gewinnt

Der häufigste Fehler ist der naheliegendste: direkt auf die Fahne zielen. Auf einem Grün mit vier Bunkern ist das selten die beste Idee, weil ein leicht verzogener Schlag dann nicht neben der Fahne landet, sondern im Sand – und damit gar nicht gewertet wird.

Erfahrene Spieler machen es umgekehrt. Sie zielen auf die Mitte des Grüns und nehmen in Kauf, dass sie mit einem guten Schlag nur „ziemlich nah“ liegen. Denn die Wertung belohnt nicht den mutigsten Versuch, sondern den besten Ball auf dem Grün. Zwölf Meter auf der Fläche schlagen drei Meter im Bunker – jedes Mal.

Dazu kommt die Schlägerwahl. 111 Meter klingen überschaubar, aber auf ein erhöhtes oder gut verteidigtes Grün spielt man selten mit dem Schläger, den die Zahl nahelegt. Wer einen Schläger mehr nimmt und kontrolliert schwingt, trifft die Mitte der Schlagfläche häufiger als jemand, der ein Wedge mit voller Kraft prügelt.

Wir danken dem Sponsor

Logo VR-Bank Donau-Mindel eG

Beide Nearest-to-the-Pin-Pakete – Damen und Herren – gingen an die VR-Bank Donau-Mindel eG. Als genossenschaftliche HeimatBank gewinnt sie durch Nähe: beim Nearest to the Pin genauso wie in der Region.

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Longest Drive – Bahn 3

Mehrere weiß-schwarze PRECI-Charity-Cup-Golfbags auf einer Clubterrasse mit Blick auf den Platz
Die Tour-Bags warten auf ihre Gewinner.

Hier gilt das Gegenteil: nicht Kontrolle, sondern alles, was der Schwung hergibt. Der weiteste Abschlag des Tages gewinnt – mit einer Bedingung, die jeder Longest-Drive-Wertung ihre Würze gibt: Der Ball muss im Fairway liegen. Ein 240-Meter-Drive im Rough zählt null, ein 190-Meter-Drive auf der Bahn zählt.

Das ist der Grund, warum diese Wertung so oft nicht vom längsten Spieler gewonnen wird, sondern vom zweitlängsten mit Nerven. Auch hier wird für Damen und Herren getrennt gewertet, und auch hier gibt es zusätzlich zum Pokal je ein PRECI-Charity-Cup Tour-Cartbag.

Und wie man Longest Drive gewinnt

Hier ist der häufigste Fehler ein anderer: alles geben. Der maximale Schwung erzeugt fast nie den weitesten Ball, sondern den unberechenbaren – und ein unberechenbarer Ball landet im Rough, wo er nicht zählt.

Was tatsächlich funktioniert:

  • Etwa 80 bis 90 Prozent Kraft. Der sauber getroffene Ball fliegt weiter als der hart verfehlte, weil er das Zentrum der Schlagfläche trifft
  • Tee auf die richtige Höhe stecken. Dafür gibt es die Cup-Tees aus Bambus in der Goodie-Bag. Der Ball soll im Aufwärtsschwung getroffen werden – hoher Abflug, wenig Spin, mehr Rollweite
  • Auf die Fairwaymitte spielen, nicht auf die Ecke. Wer die Kurve schneidet, verliert die Wertung im Rough
  • Den Ball vorwärmen. Bälle werden hart, wenn sie zu kalt werden. Steckt man sie in die Hosentasche, sind sie wohltemperiert, und wärmere tragen weiter

Die Bedingung „Ball im Fairway“ ist der eigentliche Reiz dieser Wertung. Sie sortiert nicht nach Kraft, sondern nach der Fähigkeit, Kraft zu dosieren. Deshalb gewinnt hier so oft jemand, mit dem niemand gerechnet hat.

Was für ein Bag das ist

Ein Cartbag, kein Standbag: gebaut für das Cart und den Trolley, mit durchgehendem Gurtdurchlass an der Rückseite, damit nichts verrutscht. Weiß mit schwarzen Akzenten, das Cup-Logo auf der Fronttasche – gedruckt, denn ein Stick würde das Wasser durch die Isolierung des Cooler-Fachs transportieren.

  • SILENT-TOP sorgt für Ruhe auf dem Fairway und verringert Dauerschäden an den Schlägerschaften.
    Ein speziell aus Gummi geformtes Kopfteil hält die Schläger und verhindert, dass sie aneinanderstoßen.
  • Fächerteilung im Inneren, damit die Schläger sich nicht verkeilen
  • Mehrere Reißverschlusstaschen, seitlich und vorn zugänglich – auch wenn der Bag auf dem Cart hängt
  • Getränke- und Wertsachenfach getrennt, robustes, wasserabweisendes Gewebe

Es ist ein Preis, den man nicht in die Vitrine stellt, sondern auf den Platz mitnimmt. Genau das war die Absicht: Wer ihn gewonnen hat, erzählt seine Cup-Geschichte bei jeder Runde neu.

Warum getrennt nach Damen und Herren?

Weil eine gemeinsame Wertung bei diesen beiden Disziplinen keine wäre. Beim Longest Drive entscheidet die Schlägerkopfgeschwindigkeit, und die verteilt sich nun einmal nicht gleich. Eine gemeinsame Wertung hätte einen vorhersehbaren Sieger und drei Spielerinnen, die gar nicht erst antreten.

Getrennt gewertet, sind es zwei echte Wettbewerbe an einem Nachmittag – und zwei Momente auf der Bühne statt einem. Das passt zum Grundsatz des Cups: lieber viele erste Plätze in sinnvollen Kategorien als ein einziger großer Gewinner.

Wo diese Preise hingehören

Nearest to the Pin und Longest Drive sind Sonderwertungen – sie laufen neben dem eigentlichen Turnier. Die regulären Sieger beider Runden bekommen Rangefinder und Pokale, für Nicht-Golfer gibt es den Wanderpokal des Putting-Contest, und zum Abschluss zieht die Tombola, bei der jedes Los gewinnt. Alle Preise im Überblick →

Zwei Wertungen, die nichts kosten

Für beide Sonderwertungen ist keine gesonderte Anmeldung nötig und kein zusätzliches Startgeld fällig. Wer beim PRECI-Charity-Cup mitspielt, ist automatisch dabei – Bahn 8 und Bahn 3 liegen auf dem Weg, und was dort passiert, wird ohnehin notiert.

 


Sie möchten ein PRECI-Charity-Cup Tour-Bag?

Dann sollten Sie mitspielen und sich anmelden, bevor alle Startplätze vergeben sind.

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