
Der PRECI-Charity-Cup hat zwei Wertungen – und jede wird zweimal entschieden.
Brutto und Netto, Scramble und Einzel: vier Wertungen, vier Siege. Und jeder dieser Siege bringt einen Rangefinder und einen Pokal.
Die vier Wertungen im Klartext
| Wertung | Format | Wer gewinnt |
|---|---|---|
| Scramble – Brutto | Florida-Scramble, Zählspiel | der Flight mit den wenigsten Schlägen |
| Scramble – Netto | Florida-Scramble, Stableford | der Flight mit der besten Leistung zum Handicap |
| Einzel – Brutto | Einzelspiel, Zählspiel | der Spieler mit den wenigsten Schlägen |
| Einzel – Netto | Einzelspiel, Stableford | der Spieler mit den meisten Stableford-Punkten |
Warum Brutto und Netto?
Brutto ist die reine Zahl: Wer braucht die wenigsten Schläge? Das gewinnt in aller Regel, wer am besten Golf spielt. Netto rechnet das Handicap ein und fragt stattdessen: Wer hat gemessen an seinem eigenen Können den besten Tag erwischt?
Erst beide zusammen machen ein Turnier fair, in dem Handicap 12 und Handicap 45 nebeneinander antreten. Ohne Netto-Wertung wüssten die meisten Teilnehmer schon vor dem ersten Abschlag, dass sie nicht gewinnen können. Mit ihr hat jeder eine Chance, der an diesem Tag über sich hinauswächst.
Wenn Sie wissen wollen, wie Stableford genau funktioniert: Auf der Seite Turnierregeln steht es Schritt für Schritt, und mit dem PRECI Stableford-Rechner können Sie es vorab durchspielen.
Was ein Rangefinder auf dem Platz tatsächlich bringt
Golf besteht zu einem überraschend großen Teil aus Schätzen. Wie weit ist es bis zur Fahne? Bis über den Bunker? Bis zum Wasser? Wer falsch schätzt, wählt den falschen Schläger – und der beste Schwung des Tages landet trotzdem im Sand.
Ein Laser-Entfernungsmesser beendet das Raten. Sie zielen auf die Fahne, drücken einen Knopf und wissen die Entfernung auf den Meter genau. Was banal klingt, verändert das Spiel spürbar: Nicht weil man plötzlich weiter schlägt, sondern weil man aufhört, den falschen Schläger zu ziehen.
- Fahnenerkennung – das Gerät greift die Fahne heraus, statt den Baum dahinter zu messen
- Vibrationsbestätigung, sobald das Ziel sicher erfasst ist
- Sechsfache Vergrößerung mit Dioptrieausgleich
- Kompakt genug für die Bagtasche, wiederaufladbarer Akku
Wer diese Preise möglich macht
Breite statt Tiefe
Beim PRECI-Charity-Cup prämieren wir bewusst nur erste Plätze, dafür in mehreren sinnvollen Kategorien. Kein zweiter und dritter Platz, keine Ehrung, die sich zieht. So bleibt die Siegerehrung kurz, verständlich und emotional – und trotzdem stehen an diesem Nachmittag viele verschiedene Menschen auf der Bühne.
Neben den vier Turnierwertungen gibt es die Tour-Bags für Nearest to the Pin und Longest Drive, das Hole-in-One, die Pokale und die Tombola. Alle Preise im Überblick →
Zwei Wertungen, zwei Spielstärken
Der Cup teilt das Feld bewusst nach Handicap – und zwar nicht, um jemanden auszusortieren, sondern damit beide Gruppen ein Format bekommen, das zu ihnen passt. Die Trennlinie steht dabei nicht vorab fest: Sie wird gezogen, sobald das Teilnehmerfeld vollständig ist, und zwar so, dass beide Hälften möglichst gleich groß sind.
Die Scramble-Wertung ist die Wertung für die Hälfte des Feldes mit den höheren Handicaps und wird in beiden Runden als Florida-Scramble gespielt. In diesem Format schlagen alle vom besten Ball des Flights weiter. Das nimmt Anfängern den Druck vollständig: Ein misslungener Schlag hat keine Folgen, weil immer jemand im Flight einen brauchbaren Ball hat. Für viele ist es die erste Turnierrunde ihres Lebens, die tatsächlich Spaß macht.
Die Einzel-Wertung ist die Wertung für die spielstärkere Hälfte und wird in beiden Runden als Einzelspiel ausgetragen. Gewertet wird jeweils über beide Runden zusammen. Hier zählt jeder eigene Schlag – so, wie geübte Spieler es erwarten.
Beide Runden sind nicht vorgabenwirksam. Ihr Handicap verändert sich durch dieses Turnier nicht, weder nach oben noch nach unten. Das ist kein Mangel, sondern eine Entscheidung: An diesem Sonntag soll niemand aus Angst vor dem eigenen Stammblatt vorsichtig spielen.
Was ein Rangefinder nicht kann
Bei aller Begeisterung – ein Entfernungsmesser ist kein Trainer. Er sagt Ihnen, wie weit es bis zur Fahne ist. Er sagt Ihnen nicht, wie weit Sie mit Ihrem Siebener-Eisen schlagen. Und genau da liegt bei den meisten Amateuren die eigentliche Lücke: Die Distanz ist bekannt, die eigene Schlagweite nicht.
Wer aus dem Gerät wirklich etwas herausholen will, macht deshalb einmal die unspektakuläre Übung: auf der Range zehn Bälle je Schläger, gemessen, Durchschnitt notiert. Danach wird aus der Zahl im Display eine Entscheidung – vorher ist sie nur eine Zahl.
Ein zweiter Punkt: Höhenunterschiede. Viele Geräte rechnen die „spielbare“ Entfernung aus, also die um Steigung oder Gefälle korrigierte Distanz. Diese Funktion ist im Turnier je nach Platzregel nicht erlaubt und muss dann abgeschaltet werden. Sie sehen es meist an einem Schalter oder einer Anzeige im Sucher – prüfen Sie das vor dem ersten Abschlag, nicht danach.
Ein Preis, der weiterspielt
Ein Rangefinder ist der seltene Fall eines Turnierpreises, der das Spiel des Gewinners tatsächlich verändert. Ein Pokal steht im Regal, ein Bag hängt am Cart – ein Entfernungsmesser kommt bei jeder Runde in die Hand und nimmt bei jedem Schlag eine Unsicherheit weg.
Das war der Grund für die Auswahl. Wir hätten auch Gutscheine verteilen können. Aber ein Preis, an den man sich nur beim Auspacken erinnert, ist ein schwacher Preis.
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